Johannes Wollrab 



Bariton






Johannes Wollrab erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Nach einer Berufsausbildung zum Orgelbauer studierte er Gesang in Dresden. Während seines Studiums musizierte er im Rundfunkchor Berlin mit dem Deutschen Sinfonieorchester und mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Kent Nagano und Sir Simon Rattle in Berlin, Salzburg und Tokio. Ein künstlerisches Aufbaustudium bei Ks.Andreas Schmidt und Meisterkurse bei Ks.Evelyn Herlitzius und Ks.Olaf Bär gaben besondere Impulse für seine Sängerkarriere. Er war Preisträger beim Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb in Hamburg und wurde mit dem Orpheus-Preis der Bad Hersfelder Opernfestspiele ausgezeichnet.

Als zunächst freischaffender Sänger erhielt Johannes Wollrab zahlreiche Engagements an bekannten und renommierten deutschsprachigen Bühnen, darunter die Oper Chemnitz, die Semperoper Dresden, das Staatstheater Cottbus oder das Theater Koblenz. Gastspiele führten ihn nach Tschechien, Österreich und in die Schweiz. Er sang in Konzerten mit der Sächsischen Staatskapelle unter der Leitung von Marc Minkowski und Christian Thielemann. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Johannes Wollrab festes Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg. Zu seinem Repertoire gehören wichtige Fachpartien aus Oper und Operette.

Abseits vielfältiger Theaterengagements widmet sich Johannes Wollrab immer wieder intensiv dem Lied- und Konzertgesang. Sein Konzertrepertoire reicht dabei vom Barock bis hin zur Moderne. Besonders verbunden ist er dem Dresdner Pianisten Prof. Michael Schütze in einer langjährigen künstlerischen Zusammenarbeit.








Pressestimmen



"... Valentin, Johannes Wollrab, brachte seinen harten und sentimentalen Soldatencharme sehr glaubhaft und wohllautend auf die Bühne ..."  Magdeburger Volksstimme

"... Johannes Wollrab umwarb mit flexiblem Bariton und agiler Darstellung als verarmter Frauenheld Raoul de Gardefeu die Baronin."   deropernfreund.de

"Zurga, der Anführer der Perlenfischer (Johannes Wollrab) konnte nicht nur auf seine schlanke, ganz flexibel geführte Baritonstimme vertrauen, sondern auch auf seine klare Körpersprache."  sueddeutsche.de